reflections

Liebe Ana,

du hast in deinen Briefen viel gesagt. Dinge, die mich verletzt haben. Du sagtest, meine Freunde lügen. Sie wissen nicht, was genau in mir vorgeht. Nur du weißt das. Doch du weißt das nicht. In mir ist keine Leere und keine Hoffnungslosigkeit. In mir ist ein Magen und ein Verdauungstrakt und ein großes Herz, dass auf die hört, die mich lieben. Und nicht auf dich. Denn du bist böse und du hast mir nichts zu sagen. Du hast schon viele Menschen kaputt gemacht. Getötet. Kannst du dich noch an das Model erinnern, dass bei einer Modenschau zusammenbrach? Sie war mit dir befreundet. Nun ist sie tot. Ich will nicht so enden. Ich will wieder essen und mich konzentrieren können. Ana, du weißt nicht, wie gut manche Sachen schmecken! Fleisch, Schokolade, Pommes, Kaugummi, das schmeckt alles so gut! Du hast mir verboten, das zu essen. Aber rate, was ich hier gerade habe. Eine Tafel Schokolade. Ja, und die werde ich nicht nur anschauen, ich werde sie essen. Und auskotzen werde ich sie auch nicht, ich werde sie verdauen. Schokolade macht glücklich, Ana. Vielleicht solltest du sie auch probieren. Ich kündige dir hiermit die Freundschaft. Die Freundschaft, die niemals eine Freundschaft war. Du warst für mich da, aber du warst falsch da. Du hättest mich nicht kaputt machen sollen. Ana, es ist aus. Hoffentlich werden sie alle dich verlassen. Irgendwann stirbst auch du. Du Gesellschaftskrankheit. Liebe Grüße Deine Wero, die dir nicht mehr gehört.

7.6.13 13:08

Letzte Einträge: Mein Kampf !!! , Jap, und mal wieder bin ich am Arsch., Soso :D, Das hoch komplizierte Leben :), Lieber Hannes ,

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